Videofanblog
Auf eine ganz besondere Art und Weise sind wir alle doch auf einer Reise...

...von den Aderen zu uns selbst, solange bis du anhältst um zu sehen, wer du bist, und was aus dir geworden ist...

Schon wieder so viel passiert in letzter Zeit. Ich komme kaum mehr hinterher.

Arbeiten in Löhne war in vielerlei Hinsicht wirklich gut und hilfreich. Balsam für meine Seele. Die Beziehung zwischen Rainer und mir stabilisiert sich immer mehr und wird besser, das ist ein super tolles Gefühl. Ich habe ihn seid 4 Jahren das erste mal wieder Papa genannt, und habe es gefühlt. Sein Geburtstag ist toll gewesen, es hat alles geklappt mit dem Film, den wir für ihn gemacht haben, und er hat sich sehr, wirklich sehr, gefreut. Und wir uns auch.

Mit den Mitarbeitern verstehe ich mich sehr gut, das freut mich, vorallem mit marc, Anna und Annette. ich hab sie alle sehr gern ja eigentlich gab es wärend der Arbeit nur ein komisches Erlebnis.

Als Franzi und ihre Mutter im Laden waren, als ich an der Kasse saß. Ich hab sie gar nicht reinkommen sehen, hab wohl grad telefoniert oder so, auf jeden Fall habe ich gerade einem Kunden weitergeholfen und als ich dann zurück zur Kasse kam standen sie da. Immerhin hat Marc das alles geregelt mit dem Zahlen und so, ich glaube das hätte ich nicht hinbekommen. Es war so merkwürdig, komisch, irgendwie extrem unangenehm. Ich habe Franzis Mama nicht weiter angeguckt, habe nur kurz zu Franzi gesehen, kurz haben sich unsere Blicke getroffen, bis sie die Augen abgewendet hat. Ich glaube ich habe Hallo gesagt, sie hat nichts gesagt. Ich hab mich danach nicht weiter um die Sache gekümmert und bin meinem job nachgegangen, so wie es sein soll. Und Abends dann habe ich darüber nachgedacht und war traurig. Sehr, sehr traurig. Was aus uns geworden ist. Es gibt kein Uns mehr, man kann nichtmal normal reden oder sich sehen ohne sich innerlich zu versteifen. Herrgott, der Gedanke der Liebesbeziehung mit Franzi, den gibt es nicht mehr, das ist klar, aber ich habe doch immer noch gehofft, dass man eine freundschaftliche Beziehung führen kann. Jetzt weiß ich, dass wir nichtmal in der Lage sind, irgendeine Art der Beziehung zu haben. Weder eine Beziehung die man zu neutralen Personen hat, noch eine Beziehung zu einem Fremden, wir sind zu keinerlei Beziehung zu einander in der Lage und ja, auch nach all den Jahren tut mir der Gedanke weh. Aber ich finde mich langsam damit ab, das mir immer alles was Franzi betrifft noch ebenso wehtut wie als wäre es vor 4 Jahren gewesen. Sie ist sowas sie mein dunkles Geheimnis in meinem Herzen. Nicht mehr da und doch nie weg.

Gesundhheitlich geht es schleppend vorran, und mit Rückschritten. Ich hatte in Löhne zwischenzeitlich immer mal wieder starke Kopfschmerzen, und zweimal auch wieder Nasenbluten. Ich bin aber nicht ins Krankenhaus gefahren, weil es von allein aufgehört hat zu Bluten und ich keine Lust hab, schon wieder wochenlang im Krankenhaus zu verbringen. Da machen sie dann nur wieder tausende von tests...

Weiterhin hab ich mich in Löhne mit vielen meiner Freunde getroffen, Kriss hat bei mir geschlafen und ich muss sagen, er hat sich gemacht is nen Schnuckel geworden, wir haben nen bisschen gekuschelt und Kuschelsachen gemacht, was schön war, und wir treffen uns wieder wenn ich wieder in Löhne bin.

Ja und nun bin ich wieder zu Hause, hatte gerade übers Wochenende Besuch von Sabrina und fahre am Freitag mit Sarah wieder in den Urlaub. Freue mich drauf.

Zuhause versuchen Mama und Micky es mir sschön zu machen, aber die Spannung ist immernoch da und das belastet sehr. Noch dazu ist Oma jetzt im Krankenhaus, so kurz nach opa jetzt auch noch Oma...

Ich freue mich wirklich auf das treffen mit Franzi, meiner Lieblingszecke. Mit ihr ist alles immer so unkompliziert, so leicht. Wir legen uns in den Kurpark, und vergessen bei einem Jhonny die Welt um uns herum. Alles ist witzig und alles ist cool. Wenn wir kuscheln wollen kuscheln wir, wenn wir abspacken wollen machen wir das, wenn wir laut singen wollen dass alle uns hören, dann machen wirs halt. ich liebe die gemeinsamen Momente mit ihr. Irgendwie ironisch. Sie trägt den gleichen Namen wie meine alte Freundin, ist jedoch so anders. Mit ihr kann ich Sachen machen, von denen die alte Franzi damals nichts gehalten hätte, und doch steckt immer ein Tropfen wehmut darin wenn ich sage: "Ich liebe dich Franzi" weil es bei meiner Zecke eine ganz andere Bedeutung hat, als es bei der alten Franzi gehabt hat. Ohje jetzt werde ich langsam verwirrt.

Ich würde gerne endlich vollends mit der ganzen Geschichte abschließen können. Wieso fällt es mir so schwer?...jaja, ich weiß ja warum. Aber trozdem.

 Ich würde so gerne sagen können:

...ich wusste nichtmal, dass ich unterwegs war, doch jetzt bin ich da. Jetzt bin ich da.

26.7.09 16:11
 


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